Über mich

«Das Reisen ist und bleibt meine Lebensschule. Ich habe die letzten Tage so viel gelernt, was meinen Horizont und die Perspektive auf das Leben erweitert hat und dafür bin ich unendlich dankbar»

 

Das waren meine letzten Worte in meinem Reisetagebuch, als ich die Philippinen verliess. Jedes Jahr aufs Neue zieht es mich hinaus in die Welt, um neue Länder zu entdecken, Kulturen zu erleben und unvergessliche Momente zu sammeln. Ich liebe den Austausch und das Leben mit Menschen – besonders die Begegnungen mit den Einheimischen sind für mich eine unglaubliche Bereicherung, denn so lerne ich ein Land und seine Werte wirklich kennen. Besonders die Begegnungen mit Armut haben mich tief berührt und dazu inspiriert, mit dem Projekt RePack Joy einen Beitrag zu leisten. Denn Reisen bedeutet für mich nicht nur, der Welt zu entfliehen, sondern sie auch zu verändern. Neben dem Reisen ist die Fotografie eine weitere Leidenschaft von mir. Mit der Kamera versuche ich, Emotionen und Geschichten einzufangen.

 

RePack Joy ist seit Januar 2025 ein Verein!

Der Vorstand setzt sich aus unentgeltlich arbeitenden Mitgliedern zusammen. Er ist für den Aufbau, Betrieb und Unterhalt der RePack Joy Projekte verantwortlich. Die Hauptaufgabe des Vorstandes ist, die nötigen Spenden zu beschaffen. Der Verein hat sich verpflichtet, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von bedürftigen Menschen in Entwicklungsländern und in der Schweiz zu leisten. Ausserdem möchte der Vorstand den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen in der Schweiz fördern, insbesondere durch die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren.

Wieso Philippinen?

Auf meiner Reise zu den Philippinen im Januar 2024 war eines meiner Ziele das beeindruckende Apo Reef zu erkunden. Das Apo Reef ist zugänglich von der Insel Mindoro (südlich der Hauptinsel). In einem kleinen Dorf auf Mindoro, einer Insel fernab der Touristenpfade, wurde ich von den herzlichen Menschen mit offenen Armen empfangen. Unvergesslich bleibt der Moment, als ich mit einer Gruppe strahlender Kinder den Sonnenuntergang am Strand beobachtete. Ihre Neugier und Lebensfreude waren ansteckend. Ein Mädchen am Strand lud mich in ihr Zuhause ein. Das gemeinsame, spontane Abendessen mit der ganzen Familie am Boden und die Einladung, einige Tage zu bleiben, waren der Beginn einer unvergesslichen Erfahrung. Die Herzlichkeit dieser Familie und ihre einfache Lebensweise haben mich tief beeindruckt. Gleichzeitig war ich schockiert über die schwierigen Bedingungen, unter denen viele leben.

 

In diesem Dorf wohnen mehrheitlich Fischer-Familien, welche teils nur das Nötigste besitzen. Teilweise können Kinder zwar die Grundschule besuchen, doch sobald sie älter werden oder viele Geschwister haben, müssen sie oft die Schule abbrechen, um ihre Familien beim Fischfang zu unterstützen. Schuluniformen sind Pflicht. Viele Kinder haben nicht einmal einen richtigen Schulrucksack und müssen ihre Bücher in Plastiksäcken tragen. Papier, Stifte oder ein Radiergummi sind Luxusgüter.

 

Die Idee, etwas Sinnvolles zu bewirken, reifte in mir schon länger. Dass es die Philippinen werden würden, hätte ich damals nicht gedacht. Als ich wieder in der Schweiz war, fühlte ich mich von all den materiellen Dingen überfordert. Ich habe gemerkt, dass viele von uns Dinge besitzen, die wir gar nicht wirklich brauchen. Doch nicht nur ich habe Dinge, die ich nicht mehr benötige – sondern noch ganz viele Menschen. Somit: Lasst uns etwas Gutes tun.

Zukunfts-Inspiration

Mein Ziel

Etwas Gutes tun.

Wenn auch nur ein Kind in diesem Dorf durch einen gebrauchten Stift oder ein Kleidungsstück einen Funken Hoffnung findet und sich vielleicht eine neue Perspektive eröffnet, haben wir eine Brücke gebaut. Jeder kleine Schritt, den wir heute tun, ist ein Baustein für eine bessere Zukunft. Für uns ist es eine Zukunft, in der wir unseren Kindern Werte wie Teilen und Nachhaltigkeit vermitteln können. Gleichzeitig ist es eine Zukunft, in der die Empfänger Freude und Hoffnung entwickeln. Geben & Nehmen.

Meine Vision​

Nachhaltig einen Weg finden, Gutes zu tun.​

Menschen bewusst machen, dass durch solche Aktivitäten in Drittweltländern Hoffnung geschaffen werden kann, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein Potenzial zu entfalten. Vorhandene Ressourcen nutzen, kombinieren und langfristige Brücken bauen. Einen Raum schaffen, in denen Wissen geteilt, Fähigkeiten gestärkt und Hoffnung entzündet wird. Menschen weltweit verbinden und nachhaltige Veränderungen ermöglichen.