Libagon Elementary School
Manchmal entstehen die schönsten Begegnungen ganz zufĂ€llig. Unser Fahrer â ein Schulfreund des BĂŒrgermeisters â war wĂ€hrend unserer Tour von Schule zu Schule kaum wiederzuerkennen. Mit jeder Station wurde seine Begeisterung grösser, seine Freude spĂŒrbarer. Auch wenn wir zwischendurch anhielten, um Reis oder sonstige Dinge einzukaufen, hatte er stets ein LĂ€cheln im Gesicht.Â
Als er hörte, dass wir noch einige RucksĂ€cke und Schulmaterial aus der Aktion in Culasisi ĂŒbrig hatten, schlug er spontan eine weitere Schule vor: die Ligabon Elementary School. Der Schulleiter sei ein Bekannter von ihm â also beschlossen wir kurzerhand, dort vorbeizuschauen.
Ein herzlicher Empfang
In der Ligabon Grundschule angekommen, stellten wir uns kurz vor und wurden sofort freundlich empfangen. Die Schule liegt abgelegen, lĂ€ndlich, mit einfachen Bedingungen â Ă€hnlich wie in Culasisi. Mehr als die HĂ€lfte der Kinder stammen aus indigenen Familien, viele aus einfachen oder Ă€rmeren VerhĂ€ltnissen. Das BĂŒro der Schulleiterin befindet sich sogar in ihrem eigenen Haus direkt neben der Schule â ein Zeichen dafĂŒr, wie persönlich ihr Engagement ist.
Was wir fĂŒr die Schulkinder bringen konnten
Wir verteilten die letzten SchulrucksĂ€cke, Stofftiere, Schulmaterialien â und vor allem viele Paar Schuhe, darunter auffallend viele pinke Crocs, die sofort fĂŒr leuchtende Augen sorgten. Die Kinder lachten, probierten alles an und hielten ihre erhaltenen Geschenke stolz in die Höhe. Es war ein kurzer, aber eindrĂŒcklicher Stopp.
Ausblick fĂŒr weitere Sachspenden
Auch die Ligabon Elementary School kommt neu auf unsere Liste. Wir möchten prĂŒfen, wie wir sie im nĂ€chsten Jahr gezielt unterstĂŒtzen können â mit mehr Schulmaterial, Schuhen oder vielleicht einem anderen kleinen Projekt.
Solche ZufÀlle erinnern uns daran, dass Freude manchmal dort entsteht, wo man gar nicht danach sucht.